Fritz Stolz-Preis

Förderpreis für hervorragende Abschlussarbeiten in Religionswissenschaft

Die Schweizerische Gesellschaft für Religionswissenschaft SGR-SSSR vergibt jährlich einen Förderpreis für eine hervorragende Abschlussarbeit in Religionswissenschaft. Der Preis wird jährlich wechselnd für Masterarbeiten (in ungeraden Jahren) und für Dissertationen (in geraden Jahren) vergeben. Der Preis für die ausgezeichnete Arbeit ist mit SFr. 1'000 (Masterarbeiten) bzw. SFr. 2'000 (Dissertationen) dotiert.

Ausschreibung 2021

Der Fritz Stolz Preis 2021 wird für bis zu zwei zwischen April 2019 und Februar 2021 an einer Schweizer Universität eingereichten Masterarbeit vergeben. Der Preis ist mit SFr. 1’000.-- dotiert.

Ausschreibung Fritz Stolz-Preis 2021

Näheres zum Verfahren finden Sie im Bewerbungsreglement.

Bisherige Preisträgerinnen und Preisträger

Seit 2011 vergibt die SGR-SSSR den Freitz Stolz-Preis. Hier finden Sie alle bisher ausgezeichneten Arbeiten.

Über Fritz Stolz

Fritz Stolz (16.07.1942 bis 10.12.2001) war einer der einflussreichsten deutschsprachigen Religionswissenschaftler. Er studierte Theolo­gie und Orientalistik in Heidelberg und Zürich. 1980 wurde er als ordentlicher Professor für Allgemeine Religionsgeschichte und Religions­wissenschaft an die Universität Zürich berufen. Stolz gehört zu den Gründungsmitgliedern der Schweizerischen Gesellschaft für Religions­wissenschaft und fungierte als deren Präsident.

Grosse Wirkung auf die deutschsprachige Religionswissenschaft hatten seine erstmals 1988 publizierten Grundzüge der Religions­wissenschaft (3. Auflage 2001, Nachdruck 2005), in denen Stolz meisterhaft Fachge­schichte und systematische Grundfragen miteinander verknüpfte. Einen breiten kompara­tistischen Horizont steckte er mit der Monographie Weltbilder der Religionen (2001) ab, die systematisch nach der kulturellen Diversität und historischen Entwicklungen der Verhältnisbestimmung von Kultur und Natur, Diesseits und Jenseits, Kontrollierbarem und Unkontrollierbarem fragt.

Ein ausführlicher Nachruf von Prof. Dr. Ingolf U. Dalferth findet sich im SGR – SSSR Bulletin (2002).